Warum Jobportale nichts mehr bringen!

Warum Jobportale nichts mehr bringen!

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Daniel Beuschel

Wie suchen fast alle HR-Abteilungen ihr Personal? Ganz klassisch, sie schalten Stellenanzeigen auf verschiedenen Jobportalen. Von diesen gibt es reichlich. Je nach Region oder Branche tummeln sie sich zu Dutzenden im Web. Haben Sie schon einmal deren Erfolg neutral und objektiv gemessen? Machen Sie das – sie werden überrascht sein!

Das Problem der Jobportale!

Jobportale bringen nicht mehr den gewünschten Erfolg, das bestätigt sich bei uns immer wieder. In zahlreichen Gesprächen mit unseren KundInnen zeigt sich die Verzweiflung, was man denn sonst machen könnte. Wer mit einem etwas breiteren Blick auf die derzeitige Arbeitsmarktsituation schaut, der weiß auch, warum Jobportale nicht mehr effizient für Unternehmen sind.

Wer tummelt sich denn auf den Jobportalen? PersonalerInnen (eher der geringere Teil) und jene Menschen, die gerade ganz aktuell auf der Suche nach einer neuen Stelle sind. Menschen, die „einfach Mal schauen“ und sich inspirieren lassen finden sich dort eher selten. Und genau das ist ein großer Nachteil von Jobportalen, sie schließen die wohl wichtigste Gruppe für das Recruiting aus. Jene Menschen, die potentiell wechselbereit sind, jedoch noch nicht auf der Suche.

Um die Suchenden streiten sich alle. Das ist eine begehrte, aber sehr teure Zielgruppe. Es sind die sogenannten „low hanging fruits“, die einfach zu pflücken scheinen. In der Tat sind es aber jene, die von allen Seiten umworben werden, was es für Unternehmen schwerer macht aus der Masse herauszustechen – gerade dann, wenn das Gehalt nicht in den oberen Sphären mitspielt, der Arbeitsplatz auch sonst nicht besonders viele Benefits bieten kann oder nicht auf irgendeine Weise aus der Masse heraussticht. Früher war das einfacher, inzwischen gibt es allerdings deutlich mehr freie Stellen, als passende BewerberInnen.

Diese Jobs kann man auf Jobportalen noch suchen

Jobportale haben aber dennoch ihre Berechtigung. Es gibt genau zwei Fälle, in denen es sich in der Tat noch lohnt, den Weg über Jobportale zu gehen.

  1. Der Weg über Jobportale lohnt sich für all jene Unternehmen, die Besonderes bieten können. Sie werden sich auch weiterhin die wertvollen Bewerber-Rosinen schnappen können. Ihr Image ist wertvoll, denn diese Unternehmen haben eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut. Sie können sich auch zukünftig selbst bei verhältnismäßig wenigen BewerberInnen gute Chancen ausrechnen.
  2. Auf der anderen Seite gibt es auch heute noch Jobs, die seitens der Arbeitgeber nicht so stark umkämpft sind. Sie werden weniger, aber noch immer gibt es sie. Immer dann, wenn sich das Verhältnis von Bewerbern zu freien Stellen zugunsten der Arbeitgeber dreht, dann spielen Jobportale ihre Stärken aus.

Wenn allerdings keine der beiden Bedingungen erfüllt sind, dann wird es zunehmend schwerer. Auch Jobportale sind sich dieses Dilemmas bewusst und versuchen aktiv dem entgegenzusteuern.

Jobsuche geht heute anders

Wer heute aber immer noch auf gut qualifizierte BewerberInnen zurückgreifen möchte, der sollte bei der Mitarbeitersuche weiter vorne beginnen. Ist der/ die BewerberIn bereits bei der Suche auf dem Jobportal angekommen, so ist es oft zu spät.

Das Zauberwort heißt „Full Funnel Marketing“. Es bedeutet, dass man nicht erst dann auf potentielle MitarbeiterInnen zugeht, wenn diese bereits aktiv auf der Suche sind, sondern weitaus früher, wenn der Wechselwunsch noch nicht so groß ist. Wer zu diesem Zeitpunkt agiert, der sieht sich viel weniger Konkurrenz gegenüber. Der Vorteil liegt auf der Hand, man kann BewerberInnen von den zahlreichen Vorteilen des eigenen Unternehmens überzeugen, ohne dass konkurrierende Betriebe dazwischen funken können.

Genau das ist auch ein Teil des Ansatzes, den wir bei PersonalKampagne.de verfolgen. Ziel ist es, sich zu 100 Prozent auf einen immer stärker umworbenen Arbeitnehmermarkt einzustellen. Recruiting muss der neuen Situation angepasst werden. In der Konsequenz wird Recruiting immer mehr auch zum Marketing!

Stellen Sie sich folgende Fragen: Wer sind meine potentiellen BewerberInnen? Wo befinden sie sich online? Was interessiert sie? Wie kann man ihre Aufmerksamkeit erregen? Mit welchen Schlagworten muss ich kommunizieren? Was sind derzeit die übergeordneten Themen der Branche/Szene?

Es gilt erst einmal das Interesse zu wecken und dann mit gezieltem Targeting und kontinuierlicher Wiederansprache auf sich aufmerksam zu machen. Der direkte Weg funktioniert nicht, weil selbst der/ die BewerberIn noch nicht weiß, dass er/ sie vielleicht bald einen neuen Arbeitgeber haben wird. Wer aber etwas Mut mitbringt und sein Recruiting neu ausrichtet, der wir auch in Zukunft damit erfolgreich sein.

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