Mit dieser Vorbereitung gelingt jedes Vorstellungsgespräch

Mit dieser Vorbereitung gelingt jedes Vorstellungsgespräch

PersonalKampagne.de
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Ein Vorstellungsgespräch ist eine entscheidende Etappe auf dem Weg zu einem neuen Job bzw. einer erfolgreichen Karriere. Es bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, potenzielle Kandidaten besser kennenzulernen und ihre Eignung für die ausgeschriebene Stelle zu beurteilen. Aber auch der Bewerber bekommt erste Einblicke in das jeweilige Unternehmen.

Doch wie kann man sich optimal auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten und welches Verhalten sollte man an den Tag legen, um einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen?
Hier haben wir die wichtigsten Punkte für ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch zusammengefasst.

1. Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg

Eine gründliche Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist der erste und auch wichtigste Schritt. Informieren Sie sich dafür ausführlich über das Unternehmen, seine Produkte oder Dienstleistungen, seine Mission und Vision. Auf der Firmenwebseite oder in offiziell zugänglichen Informationsbroschüren findet man hierzu meist die richtigen Informationen. Personalverantwortliche schätzen es sehr, wenn sie merken, dass der Bewerber gut informiert ist und das auch zeigen kann.

Schauen Sie sich auch die Stellenanzeige ganz genau an. Jede Stellenanzeige ist auf eine spezielle Position bzw. Person zugeschnitten. Überlegen Sie sich vorher, wie Ihre Fähigkeiten und Erfahrungen zur Erfüllung dieser Anforderungen bzw. Erwartungen passen können. Je besser Sie das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle kennen, umso besser können Sie von sich überzeugen und gezielte Fragen stellen.

2. Mit einem positiven und professionellen Erscheinungsbild punkten

Das Erscheinungsbild spielt eine wesentliche Rolle im Vorstellungsgespräch – es ist der erste Eindruck, den der Personaler von einem bekommt. Wählen Sie deshalb ihre Kleidung sehr sorgfältig aus, um einen möglichst positiven Eindruck zu hinterlassen. Es muss nicht immer Anzug und Krawatte sein, vielmehr muss das Äußere zum Unternehmen und der entsprechenden Stelle passen. Wer sich als LKW-Fahrer bewirbt, bei dem ist ein ordentliches Hemd oder Polo mit Jeans absolut ausreichend. Als Bewerber auf eine Führungsposition sollte man hingegen auf jeden Fall zum Anzug greifen.

Manche Dinge gelten aber immer: Achten Sie auf Sauberkeit, ordentliche Frisur und gepflegte Nägel. Ein gepflegtes Erscheinungsbild signalisiert Respekt, Selbstbewusstsein und Ihr Engagement für die ausgeschriebene Stelle. Denken Sie beim Vorstellungsgespräch immer daran, dass der erste Eindruck zählt und es keinen zweiten ersten Eindruck gibt. Ein positives Erscheinungsbild verschafft Ihnen keinen Job, kann aber den Grundstein für einen erfolgreichen Verlauf des Vorstellungsgesprächs legen.

3. 5 Minuten vor der Zeit ist des Maurers Pünktlichkeit

Seien Sie auf keinen Fall zu spät! Kommen Sie immer pünktlich zu einem Vorstellungsgespräch. Idealerweise planen Sie mindestens 10, besser noch 30 Minuten mehr Zeit für deine Anreise und eventuelle Verzögerungen ein. Je weiter die Anfahrt, umso mehr Zeit sollten Sie als Puffer einplanen. Sind Sie zu spät, so wirft das sofort ein schlechtes Licht auf Sie. Außerdem signalisiert das direkt mangelnde Interesse oder mangelnde Organisationfähigkeit.

4. Mit der Körpersprache „sprechen“

Körpersprache spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle im Vorstellungsgespräch, da sie oft mehr über einen selbst aussagt als 1.000 Worte. Hier sind einige wichtige Punkte zur Körpersprache, die jeder beachten sollte:

  • Aufrechte Haltung: Sitzen oder stehen Sie aufrecht, um Selbstvertrauen und Professionalität zu zeigen.
  • Blickkontakt: Halten Sie stets Blickkontakt mit demjenigen, der gerade spricht. Das demonstriert Interesse und Aufmerksamkeit. Vermeiden Sie jedoch Ihr Gegenüber übertrieben anzustarren, da dies unangenehm wirken kann bzw. wird.
  • Lächeln: Ein freundliches Lächeln signalisiert Sympathie und Offenheit. Außerdem kann ein Lächeln auch eine entspannte Atmosphäre schaffen und das Gespräch viel angenehmer gestalten.
  • Gesten: Vermeiden Sie unbedingt übermäßige oder nervöse Gesten. Eine moderate und kontrollierte Gestik vermittelt Professionalität und Selbstsicherheit.
  • Handshake: Bei der Begrüßung oder Verabschiedung ist ein angemessener Händedruck ein Akt der Höflichkeit. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Händedruck fest, aber nicht zu fest ist.
  • Mimik: Achten Sie darauf Emotionen und Reaktionen angemessen zu zeigen. Versuchen Sie ein ausgewogenes Maß an Ausdruck zu finden, um Ihre Begeisterung, Verständnis und Aufmerksamkeit zu vermitteln.

5. Fachwissen klar und deutlich kommunizieren

Eine klare und präzise Kommunikation ist von zentraler Bedeutung. Formulieren sie deshalb Ihre Antworten gut und vermeiden Sie zu umgangssprachliche Ausdrücke. Fachjargon ist in Ordnung wenn es für die Stelle relevant ist. Denken Sie zudem daran, Stärken und Erfahrungen bei Ihren Ausführungen zu integrieren, aber bleiben Sie dabei bescheiden. Punkten Sie, wenn es angebracht ist, mit Ihrem Fachwissen und einer adäquaten Ausdrucksweite – Ihre Interviewer werden dies bemerken und zu schätzen wissen.

Beantworten Sie außerdem alle Fragen direkt und ohne Umschweife. Sie brauchen nicht um den heißen Brei herumreden, wenn Sie etwas nicht wissen, dann merkt ein guter Personaler das ohnehin. In aller Regel sitzt ohnehin jemand aus der Fachabteilung mit am Tisch, der Ihr Wissen sehr gut einzuschätzen weiß.

6. Bleiben Sie sie selbst! Authentizität zählt!

Versuchen Sie sich nicht während des Vorstellungsgesprächs zu verstellen. Je länger das Gespräch dauert, umso schwieriger wird es sonst für Sie Ihre Maskerade aufrecht zu erhalten. Spätestens bei der Einstellung fällt das dann auf und vergessen Sie nicht, dass nahezu alle Arbeitsverhältnisse mit einer Probezeit beginnen.
Versuchen Sie deshalb einfach authentisch zu sein und Ihre Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Arbeitgeber suchen oft nicht nur nach fachlichen Qualifikationen, sondern auch nach einer bestimmten Persönlichkeit oder einem guten kulturellen Fit.

7. Die E-Mail danach

Ein wichtiger Hinweis für alle, die sich einen extra Vorteil verschaffen möchten. Nach dem Vorstellungsgespräch sollte man nicht vergessen sich beim Interviewer für die Gelegenheit zu bedanken, sich vorstellen zu dürfen. Eine kurze Dankes-E-Mail reicht hierfür völlig aus und zeigt Ihre Wertschätzung und das weiterhin bestehende Interesse an der Stelle. Außerdem machen das nur sehr wenige Bewerber nach einem Vorstellungsgespräch. Sie können sich auf diese Weise durch einen einfachen 3-Zeiler deutlich von Ihrer Konkurrenz abheben!

Fazit:

Beherzigen Sie diese sieben Punkte bei Ihrem nächsten Vorstellungsgespräch, sie werden Ihre Chancen erheblich steigern. Ein überzeugendes Verhalten, Fachkenntnisse, Soft Skills und Motivation wird jeden Arbeitgeber dazu bringen, sie in die engere Auswahl zu nehmen.

Nun liegt es an Ihnen, diese Ratschläge in die Tat umzusetzen und sich bestmöglich im Vorstellungsgespräch zu verkaufen. Ein 100% Patentrezept gibt es natürlich nicht, jeder kann aber seine Chancen mit unseren Tipps erheblich steigern.

Viel Erfolg!

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