6 Schritte, um mit Jobabsagen besser umzugehen

6 Schritte, um mit Jobabsagen besser umzugehen

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Wie Sie aus Misserfolgen lernen können und die Motivation hochhalten

Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: Sie haben sich motiviert auf eine Stelle beworben, die Ihnen voll und ganz zusagt. Nun warten Sie mit großer Hoffnung auf die Rückmeldung und… erhalten letztlich eine Absage. Verständlich, dass Sie nun enttäuscht und demotiviert sind, schließlich haben Sie eine Menge Zeit und Mühe in die Vorbereitung gesteckt.

Auch wenn Sie jetzt am liebsten den Kopf in den Sand stecken würden, gibt es dennoch eine positive Seite: Mit der richtigen Einstellung können Sie aus der Absage lernen und sich weiterentwickeln, sodass es beim nächsten Mal ganz sicher funktioniert! In diesem Beitrag stellen wir Ihnen 6 Schritte vor, um mit Jobabsagen besser umgehen zu können und motiviert zu bleiben.

Schritt 1: Ausführliches Feedback einholen

Nach einer Absage ist es besonders wichtig, sich selbst zu fragen, welche Gründe es dafür geben könnte und wie Sie daraus lernen können. In der Regel reicht Selbstanalyse jedoch nicht aus, um zu erkennen, warum Sie keine Zusage bekommen haben. Auch wenn es vermutlich Überwindung kostet: Bitten Sie Ihre/n Ansprechpartner*in persönlich oder im Telefongespräch um ehrliches Feedback und hören Sie aufmerksam zu. Das ist das Beste, was Sie nach einer Absage tun können.

Je detaillierter die Rückmeldung, desto mehr können Sie daraus mitnehmen. Ist das Feedback Ihrer Meinung nach zu allgemein gehalten, zögern Sie nicht gezielt nachzuhaken. Sie haben es verdient ein konkretes Feedback zu bekommen, nachdem Sie in den Bewerbungsprozess so viel Zeit und Energie investiert haben.

Schritt 2: Analyse und Reflexion

Nach einer Jobabsage brauchen Sie womöglich ein bisschen Zeit, um die Enttäuschung zu verkraften, insbesondere wenn Sie bereits mehrere Absagen bekommen haben. Oft versuchen wir die Erfahrung zu verdrängen, um unangenehme Gefühle nicht fühlen zu müssen. Viel effektiver und gesünder ist es allerdings, über das erhaltene Feedback zu reflektieren. Haben Sie sich auf das Bewerbungsgespräch ausreichend vorbereitet? Wie ist das Jobinterview tatsächlich abgelaufen?

Stellen Sie sich nach einer Jobabsage unter anderem folgende Fragen:

  • Was habe ich gut gemacht?
  • Was hätte ich anders/besser machen können?
  • Hätte ich mich auf das Bewerbungsgespräch besser vorbereiten können?
  • Habe ich mich zu sehr auf mein Fachwissen fokussiert und meine persönlichen Stärken außer Acht gelassen?
  • Welche Fragen hätte ich besser beantworten können?
  • Welche Fragen hätte ich noch stellen können, um mein Interesse zu bekunden?

In diesem Schritt geht es keinesfalls darum, sich selbst klein zu machen und zu verurteilen. Es geht um ehrliche Selbstreflektion, denn jeder von uns kann sich immer verbessern. Machen Sie sich deshalb jede Erfahrung zunutze, um gestärkt daraus hervorgehen zu können und in Zukunft erfolgreicher zu sein.

Schritt 3: Erstellung eines individuellen Verbesserungsplans

Um Ihre Chancen auf zukünftige Bewerbungserfolge zu erhöhen, empfiehlt es sich, einen persönlichen Verbesserungsplan anzufertigen.

Vorgehensweise, um die Bewerbung zu verbessern:

  1. Beginnen Sie damit, die „größten Fehler“ aus den bisherigen Jobabsagen herauszufinden. Überprüfen Sie, ob sich diese Fehler wiederholt haben.
  2. Notieren Sie alle Schwächen, die Sie überwinden und sämtliche „Fehler“, die Sie in Zukunft meiden möchten.
  3. Tragen Sie diese in Ihren Verbesserungsplan ein, um eine klare Vorstellung darüber zu bekommen, woran Sie arbeiten möchten.

Denken Sie auch darüber nach, wie Sie im Detail vorgehen können, um Fehler zu vermeiden. Gibt es möglicherweise Trainings- oder Handbücher, die Ihnen bei der Vorbereitung auf das nächste Bewerbungsgespräch helfen können? Oder müssen Sie sich lediglich intensiver auf das nächste Vorstellungsgespräch vorbereiten und mögliche Bewerbungsfragen vorher besser üben?

Hier stellen wir Ihnen die besten Tipps und Tricks fürs Bewerbungsgespräch vor, mit denen die Chance immens steigt, die gewünschte Stelle zu bekommen!

Wichtig:
Ihr persönlicher Verbesserungsplan sollte spezifisch und realistisch sein. Setzen Sie sich klare Ziele und machen Sie sich einen Zeitplan, um diese zu erreichen. Verfolgen Sie Ihren Fortschritt und passen Sie Ihren Plan gegebenenfalls an, um sicherzustellen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Durch die Erstellung eines persönlichen Verbesserungsplans können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihre Leistung bei zukünftigen Bewerbungen kontinuierlich verbessern.

Schritt 4: Positiv denken!

Nachdem Sie sich Feedback eingeholt, sich selbst reflektiert und Ihren persönlichen Verbesserungsplan erstellt haben, sollten Sie sich eine positive Denkweise zu eigen machen. Es kann sein, dass das Feedback zeigt, dass Sie bereits auf einem guten Weg sind, möglicherweise gar nichts verbessern müssen oder gar „falsch gemacht“ haben. Die Absage hat womöglich nichts mit Ihnen zu tun: Vielleicht setzt das Unternehmen einfach gewisse Dinge voraus und sucht beispielsweise Bewerber*innen mit speziellen Erfahrungen oder Sprachkenntnissen, über die Sie nicht verfügen. In diesem Fall liegt die Entscheidung außerhalb Ihrer Kontrolle.

Bleiben Sie positiv und akzeptieren Sie, dass Sie nicht alles kontrollieren können. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Fähigkeiten und Stärken und darauf, was Sie wirklich verbessern und ändern können. Bedenken Sie auch, dass die Chemie eine wesentliche Rolle spielt. Auch wenn Sie alle notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten besitzen, bedeutet das nicht automatisch, dass die Firma und die dort arbeitenden Personen zu Ihnen passen.

Schritt 5: Ändern Sie Ihre Jobsuche

Es kann vorkommen, dass Sie nach dem Vorstellungsgespräch oder einer Absage feststellen, dass die Stelle, auf die Sie sich beworben haben, sowieso nicht wirklich zu Ihnen gepasst hätte. In diesem Fall sollten Sie die Stellenbeschreibung und die geforderten Kompetenzen erneut überprüfen und sich fragen, ob eine solche Arbeit Ihnen überhaupt entspricht und Spaß machen würde. Möglicherweise haben Sie im Vorfeld falsche Erwartungen an die Position gehabt oder der Personalverantwortliche hat gemerkt, dass Sie nicht der oder die Richtige für die Stelle sind.

Nutzen Sie die Erfahrung, um Ihre zukünftige Jobsuche zu verbessern. Kann es sein, dass Sie in der Vergangenheit nach Keywords und Begriffen gesucht haben, die mit ihren Fähigkeiten oder Karrierezielen wenig zu tun haben? Stellen Sie sicher, dass der Titel der Stellenanzeige zu den Aufgabenbereichen passt, die Sie suchen. Wenn Ihnen im Vorstellungsgespräch klar wird, dass Sie für den Job nicht geeignet sind, fragen Sie sich, warum das so ist. Seien Sie ehrlich zu sich selbst und überdenken Sie Ihre Strategie, um in Zukunft die richtigen Stellenangebote zu finden.

Schritt 6: Bleiben Sie am Ball!

Der Arbeitsmarkt ist im ständigen Wandel! Neue Technologien und Unternehmenskulturen entwickeln sich stetig weiter. Nach einer Jobabsage ist es normal, enttäuscht zu sein. Sie dürfen sich auch eine Zeit lang die Wunden lecken und mal kurz im Selbstmitleid baden, doch geben Sie nicht auf! Lassen Sie sich nicht klein kriegen, sondern konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und langfristigen Ziele. Jede Jobabsage bietet Ihnen die Möglichkeit zu wachsen. Versuchen Sie das Positive aus der scheinbaren Niederlage zu ziehen und aus den Erfahrungen zu lernen.

Extratipp: So gehen Sie professionell mit Ablehnung um

Absagen hinterlassen ein Gefühl von Ablehnung. Oft leiden auch Selbstbewusstsein und das eigene Selbstbild darunter. Fragen wie „Warum bin ich nicht gut genug?“ tauchen unvermeidlich auf. Machen Sie sich bewusst, dass Ablehnung in Form einer Jobabsage in der Regel nichts mit Ihnen persönlich zu tun hat! Verinnerlichen Sie das und arbeiten Sie an Ihrer Einstellung. Nutzen Sie die Möglichkeit, um aus potenziellen Fehlern zu lernen. Scheuen Sie sich nicht davor, beim Betrieb aktiv nachzufragen, woran es schlussendlich gelegen hat, dass Sie eine Absage bekommen haben. Nur so haben Sie die Möglichkeit zu erfahren, warum Sie nicht für den weiteren Bewerbungsprozess berücksichtigt worden sind.

Möglicherweise fehlten Ihnen passende Qualifikationen oder es gab Verbesserungsbedarf in Bezug auf Ihre Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch. Mit der Rückmeldung des Unternehmens können Sie an Ihren Schwächen arbeiten, sodass Sie beim nächsten Mal sicherlich mehr Erfolg haben. Verzagen Sie nicht, sondern nutzen Sie Absagen als Chance, um Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu verbessern und letztendlich den Job zu bekommen, den Sie sich wünschen.

Fazit: Tipps und Tricks für den besseren Umgang mit Jobabsagen

Haben Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen wie Lebenslauf und Co. nicht überzeugt? Oder erfahren Sie Ablehnung in Form einer Bewerbungsabsage nach einem Vorstellungsgespräch? Jeder weiß: Eine Absage kann ganz schön am Selbstwert kratzen, schließlich haben Sie Ihr Bestes gegeben und viel Zeit und Mühe in den Bewerbungsprozess gesteckt. Lassen Sie sich trotzdem nicht entmutigen!
Diese 6 Schritte helfen Ihnen dabei, professionell mit Absagen umzugehen und daraus zu lernen, sodass Sie in Zukunft im Bewerbungsgespräch überzeugen und genau den Job finden, der wirklich zu Ihnen passt. Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie nicht ausgewählt werden, heißt das nicht zwangsläufig, dass Sie nicht gut genug sind. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und nutzen Sie das Feedback, um Ihre Bewerbungsstrategie kontinuierlich zu verbessern und Ihren Traumjob zu ergattern. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!
Hier finden Sie die 12 größten No-Gos im Bewerbungsgespräch, die Ihnen die Chance auf eine Stelle verbauen können.

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