So gehen Sie mit Unterforderung im Job um – 6 wirksame Strategien

So gehen Sie mit Unterforderung im Job um – 6 wirksame Strategien

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Neben Überforderung kann auch Unterforderung am Arbeitsplatz zum Problem werden! Haben Sie das Gefühl, dass Sie Ihre Fähigkeiten und Talente im Job nicht vollständig nutzen oder vom Arbeitgeber nicht hinreichend gefördert werden? Diese Empfindung kommt auf, wenn die Arbeitsaufgaben als zu einfach, eintönig oder wenig anspruchsvoll wahrgenommen werden und Sie intellektuell oder kreativ zu wenig gefordert werden.

Unterforderung kann zu Unzufriedenheit, Langeweile, Demotivation und einer Leistungsabnahme führen. Sie kann auch das berufliche Wachstum beeinträchtigen, da keine Möglichkeiten zur Weiterentwicklung oder Entfaltung des vollen Potenzials geboten werden. Nehmen Sie die Unterforderung im Job ernst und hoffen Sie nicht, dass sich die Situation von selbst verbessert. Eigeninitiative ist notwendiga, um Veränderungen herbeizuführen. Untätigkeit und Geduld bewahren sind in diesem Fall die falschen Ratgeber.

In diesem Beitrag sehen wir uns an, was Sie gegen akute Überforderung tun können und stehen Ihnen mit konkreten Tipps zur Seite.

1. Gründe herausfinden

Um das Problem der Unterforderung effektiv anzugehen und Verbesserungen herbeizuführen, ist es im ersten Schritt wichtig, die konkreten Ursachen für Ihre persönliche Situation zu erkennen und zu verstehen. Stellen Sie sich hierfür folgende Frage: „Warum fühle ich mich unterfordert und welche Faktoren tragen zu diesem Zustand bei?“

Es ist entscheidend zwischen quantitativer und qualitativer Unterforderung (auch als mentale oder geistige Unterforderung bekannt) zu differenzieren. Bekommen Sie zu wenig Aufgaben und erledigen Sie diese „zu schnell“ oder sind die Aufgabenstellungen zu leicht und wenig herausfordernd? Nur wenn Sie die genauen Ursachen kennen, können Sie das Problem an der Wurzel packen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um eine Veränderung zu bewirken.

Wichtig: Nur weil sie ab und zu keine Lust haben zur Arbeit zu gehen, leiden Sie noch nicht unter einem Boreout. Schleppen Sie sich jedoch schon Wochen oder Monate zur Arbeit und empfinden Sie gar keine Freude bei Ihrer Tätigkeit, wird es Zeit etwas zu unternehmen!

Ob Sie am Arbeitsplatz akut unterfordert sind, verraten diese Anzeichen (Link zum Artikel „Unterforderung am Arbeitsplatz: Diese Anzeichen deuten darauf hin)!

2. Verändern Sie Ihre Einstellung

Bei Unterforderung kann es vorkommen, dass Sie ruhigere Phasen und Pausen kaum ertragen können. Gründe hierfür können eine zu hohe Arbeitsmoral oder ein übermäßiges Leistungsdenken sein. Es ist wichtig Ihre Haltung zu verändern und zu erkennen, dass ein gewisser Leerlauf im Arbeitsalltag hin und wieder normal ist. Wenn Sie eine falsche Einstellung gegenüber Ihrer Arbeit haben, werden Sie sich unweigerlich unterfordert fühlen. Es geht darum, eine gesunde Balance zu finden und die Erwartungen an sich selbst realistisch zu gestalten.

Übung:

Beobachten Sie 1-2 Wochen lang, welche Aufgaben Sie bekommen, wie lange Sie dafür brauchen und wie Sie sich bei der Erledigung und grundsätzlich auf der Arbeit fühlen. So können Sie leichter herausfinden, welches grundlegende Problem dahintersteckt.

3. Kreieren Sie sich kleine Erfolgserlebnisse

Sie haben das Gefühl kaum etwas zu erreichen oder beizutragen? Nicht ausgelastet zu sein kann die Stimmung trüben und auf Dauer krank machen. Falls Sie der Meinung sind, dass Sie sich kaum anstrengen und nichts Sie so wirklich herausfordert, sehen Sie Ihre eigenen Leistungen möglicherweise gar nicht mehr. Oder Sie haben keine Bedeutung für Sie, da Sie Ihrer Ansicht nach kaum Aufwand dafür betrieben haben. Was Ihnen helfen kann sind fühlbare Erfolgserlebnisse. Machen Sie sich bewusst, dass Sie ein wesentlicher Teil des Teams sind und entscheidend am Erfolg mitgewirkt haben. Setzen Sie sich immer wieder kleine und große Ziele und feiern Sie Ihre Erfolge!

4. Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten

Genauso wie bei Überforderung ist es bei Unterforderung wichtig den/die Chef*in in Kenntnis zu setzen. Ein Fehler, der oft gemacht wird, ist die eigene Unterforderung zu verheimlichen bzw. zu kaschieren, um keinen schlechten Eindruck beim Vorgesetzten zu hinterlassen. Manchmal täuschen unterforderte Mitarbeiter*innen sogar hohe Arbeitsbelastung und Überstunden vor, damit niemandem auffällt, wie wenig Sie tatsächlich zu tun haben.

Empfehlenswert ist jedoch das genaue Gegenteil: Gehen Sie offen auf Ihre vorgesetzte Person zu und finden Sie gemeinsam eine gute Lösung. Sobald sie weiß, dass Sie unterfordert sind, wird sie entsprechend reagieren und Ihnen mehr Verantwortung übertragen und anspruchsvollere Aufgaben geben.

Außerdem schafft ein gemeinsam erarbeiteter Plan, um Ihre Arbeitssituation zu verbessern, Verbindlichkeit. Anstatt sich über die jetzige Situation zu beklagen, stellen Sie den Wunsch nach Weiterentwicklung und Herausforderungen in den Fokus. Führungskräfte wissen engagierte und ambitionierte Arbeitnehmer*innen nämlich sehr zu schätzen.

5. Ausgleich in der Freizeit

Wenn sich ein Boreout abzeichnet, kann es zumindest vorerst hilfreich sein, nach Abwechslung außerhalb der Arbeit Ausschau zu halten. Lernen Sie beispielsweise eine neue Sprache oder ein Instrument, besuchen Sie einen Malworkshop oder probieren Sie Yoga oder eine Kampfsportart aus. Ihnen werden sicherlich noch viele weitere Ideen kommen.

Sobald Sie sich beispielsweise für eine Weiterbildung entscheiden, könnte dies bereits ein erster Schritt in Richtung eines potenziell neuen Jobs sein, der mehr Herausforderung bietet. Ein Ausgleich im Privaten muss jedoch nicht unbedingt herausfordernd sein. Selbst eine einfache Verabredung mit guten Freunden am Abend kann den langweiligen Bürotag wettmachen.

6. Arbeitgeber- oder Karrierewechsel

Der Arbeitgeber gibt Ihnen keine Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln und aufzusteigen? Sofern Sie das Gefühl haben nach wie vor unterfordert zu sein, ist es vielleicht eine gute Idee einen Schlussstrich zu ziehen und einen Jobwechsel vorzunehmen. Auf einer anderen Arbeitsstelle können Sie möglicherweise eher Ihr volles Potenzial ausschöpfen. Legen Sie allerdings Wert darauf, dass sich die Dinge nicht wiederholen. Bereits bei der Bewerbungsphase und im Vorstellungsgespräch sollten Sie prüfen, welche Aufgaben auf Sie zukommen und was für Weiterbildungsmöglichkeiten und Herausforderungen die Tätigkeit zu bieten hat.

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Fazit: Unterforderung am Arbeitsplatz

Langeweile im Job ist heutzutage keine Seltenheit mehr! Nimmt die Unterforderung auf der Arbeit Ausmaße an, spricht man vom sogenannten Boreout-Syndrom, das zu großer Unzufriedenheit führen kann. Unterforderung als Basis für Boreout ist weitverbreiteter als gedacht, so eine Studie von AVANTGARDE Experts zum Thema „Arbeitszufriedenheit in Krisenzeiten 2022“. 41% der Befragten haben das Gefühl, Ihr Potenzial nicht ausleben zu können und sind stark unterfordert. Besonders jüngere Mitarbeiter*innen sind davon betroffen. 47% der Studienteilnehmer im Alter von 18 – 37 gaben an, dass sie sich unterfordert fühlen.

Befolgen Sie die vorgestellten Schritte, um Ihrer Unterforderung ein Ende zu setzen. Hierfür ist es notwendig, dass Sie mit der Führungskraft sprechen. Falls sich auf Ihrer aktuellen Arbeit nichts ändert, obwohl Sie sich eingesetzt haben, ist es wahrscheinlich Zeit für einen Jobwechsel.

So erkennen Arbeitgeber unterforderte Mitarbeiter.

 

Quellen:

https://www.avantgarde-experts.de/de/magazin/unterforderung-arbeitsplatz-boreout/

https://www.avantgarde-experts.de/de/magazin/arbeitszufriedenheit-studie-2022/

 

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